dts-Mittagsreport: Regierungspressekonferenz vom 29.05.2026
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✨Schönster Satz des Tages: "Ich weiß nicht, als welche Baumart sich der Kanzler nun bezeichnen würde, aber es gibt sehr viele Gehölze im Sauerland, die wetterfest sind" (Regierungssprecher Stefan Kornelius) ⚠ Kurz vor dem Wochenende sinkt die Teilnahmedisziplin in der RegPK: Bauministerium, Bildungsministerium und Familienministerium haben sich komplett abgemeldet, der Regierungssprecher kommt zu spät. ⭐Das Thema "Kanzlertausch" hat die RegPK erreicht. Außerdem wichtig: Wahl im UN-Sicherheitsrat, Ebola, Streaming-Streit mit den USA |
❗Die Teilnahme des Bundeskanzlers am Montag bei einer Klausurtagung der NRW-CDU im Sauerland erwähnt der Regierungssprecher zunächst nicht. Auf Nachfrage erklärt er das damit, dass es eine Parteiveranstaltung sei.
• UN-Sicherheitsrat: Außenminister wirbt in New York (wo er seit heute ist) um einen nicht-ständigen Sitz (Wahl am Mittwoch). Die Bundesregierung zeigt sich zuversichtlich, trotz einer Dreier-Konkurrenz (Portugal und Österreich, wobei Portugal als sicher gilt).
• Sozialpartnertreffen: Der Kanzler traf sich mit Arbeitgebern und Gewerkschaften. Das Treffen sei "konstruktiv" gewesen, Details bleiben aber vertraulich. Ein Folgetermin ist für den 10. Juni geplant.
• Russische Drohne in Rumänien: Die Bundesregierung sieht darin einen Beweis für Russlands "Entschlossenheit zur Eskalation". Die NATO stehe fest an der Seite Rumäniens, die Verteidigung "jedes Zentimeters" des Bündnisterritoriums sei zugesichert.
• China-Reise der Wirtschaftsministerin: Die Reise wird als "erfolgreich" bewertet. Menschenrechtsthemen seien in internen Gesprächen thematisiert worden, öffentliche Äußerungen blieben aus.
• Investitionspflicht für Streamer: Die USA kritisieren das Vorhaben als protektionistisch. Die Bundesregierung widerspricht: Es handele sich um anerkannte kulturpolitische Maßnahmen, nicht um eine Steuer.
• Sondervermögen: Mittelabflüsse ziehen an, genaue Zahlen folgen in einem Bericht nächste Woche.
• Gasspeicher: Füllstand liegt bei 31 %, etwas gestiegen, die Ministeriumssprecherin hat nach eigenen Worten extra nochmal nachgesehen. Trotz Warnungen aus der Branche sieht das Wirtschaftsministerium derzeit keinen Anlass für staatliche Eingriffe. „Der Markt muss es richten.“
• Vermögensungleichheit: Die Zahl der Millionäre steigt stark an. Der Finanzminister sieht dies mit Sorge und plädiert für mehr Steuergerechtigkeit.
• Ebola: Deutschland ist bereit, auf Ersuchen der USA weitere infizierte US-Bürger medizinisch zu versorgen.
• Fall Eva-Maria Michelmann (Syrien): Konsularischer Zugang wurde zuletzt im April gewährt, weitere Details werden aus Schutzgründen nicht genannt.
Die nächste Regierungspressekonferenz gibt es am Montag, dann ist schon der 1. Juni, um 11:30 Uhr.
Bis dahin wünschen wir ein schönes Wochenende und freuen uns, wenn Sie uns weiterempfehlen, hier der Link zum Teilen:
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