dts-Mittagsreport: Regierungspressekonferenz vom 13.07.2026
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✨ Satz des Tages: "Soweit das für uns feststellbar ist, hat der Bundeskanzler während der Dauer des Stromausfalls kein persönliches Gespräch mit dem Regierenden Bürgermeister geführt." (stv. Regierungssprecher Steffen Meyer zum angeblichen Telefonat zwischen Kanzler und Kai Wegner) Die wichtigsten Themen heute: ⭐ Blackout-Blues: Das Telefonat, das keiner finden kann ⭐ Cyberkrieg aus Moskau – Botschafter zum Rapport ⭐ Drohnen, Deals und Durchhalteparolen ❗Die RegPK dauerte heute 49 Minuten, 27 Journalisten waren anwesend. |
Weiterer Ebola-Patient in Deutschland
Das
Gesundheitsministerium bestätigt die Aufnahme eines mit Ebola
infizierten US-Staatsbürgers in der Uniklinik Frankfurt. Das Risiko
für die Bevölkerung werde weiterhin als sehr gering eingeschätzt.
Angriffsdrohnen für die Ukraine
Zur
Berichterstattung über eine Finanzierung von 50.000 Angriffsdrohnen
für die Ukraine äußert sich die Bundesregierung nicht im Detail,
bekräftigt aber ihre fortgesetzte militärische Unterstützung der
Ukraine und verwies auf neue Hilfszusagen sowie das Treffen der
"Koalition der Willigen".
Merz als Ziel
iranischer Vergeltung
Zu
einer iranischen "Vergeltungsliste", auf der sich auch
Bundeskanzler Friedrich Merz befinden soll, will die Bundesregierung
keine Stellung nehmen. Die Sicherheitsmaßnahmen rund um den
Bundeskanzler seien weiter "sehr, sehr hoch".
Altersgrenze für Social Media
Beim
Thema Jugendschutz erklärt das Familienministerium, eine europäische
Altersgrenze für soziale Netzwerke sei die bevorzugte Lösung.
Sollte diese ausbleiben, wird auch eine nationale Regelung geprüft.
Straße von Hormus
Zur
Lage im Nahen Osten beobachtet die Bundesregierung die Entwicklung
rund um die Straße von Hormus nach eigenen Angaben weiterhin eng. Zusätzliche
Entlastungsmaßnahmen oder Eingriffe in den Energiemarkt sind derzeit
nicht geplant. Die im Roten Meer stationierten deutschen
Marineeinheiten bleiben vorerst in Bereitschaft.
Tod von Lindsey Graham
Die
Bundesregierung würdigt den verstorbenen US-Senator Lindsey Graham
als wichtigen transatlantischen Partner und Befürworter schärferer
Russland-Sanktionen. Sie setzt darauf, dass Grahams "Vermächtnis"
weiterlebt.
VW-Krise
Mit
Blick auf den angekündigten Stellenabbau bei Volkswagen betont das
Kanzleramt die Bedeutung einer starken Automobilindustrie und des
Erhalts von Arbeitsplätzen, verweist jedoch auf laufende Gespräche
zwischen Unternehmen und Arbeitnehmervertretern.
Reform des Unterhaltsvorschusses
Das
Familienministerium bestätigt Eckpunkte einer Reform des
Unterhaltsvorschusses. Künftig soll der Anspruch grundsätzlich nur
noch bis zum 16. Geburtstag gelten. Gleichzeitig sollen säumige
Unterhaltszahler stärker in die Pflicht genommen werden, unter
anderem durch ein mögliches befristetes Fahrverbot und eine
effizientere Durchsetzung offener Unterhaltsforderungen.
Weitere Themen
Deutsch-französisches
Ministertreffen in Brühl (enge Zusammenarbeit in den Bereichen
Wirtschaft, Sicherheit, Verteidigung und Digitalisierung wird
betont), Erhöhung der Tabaksteuer (Details werden im
parlamentarischen Verfahren geklärt), Wimbledon-Finale (keine
Details zu Gesprächen in der Royal Box oder wer den Hut des Kanzlers
ausgesucht hat).
Am Mittwoch findet keine Regierungspressekonferenz statt, da sich stattdessen Bundeskanzler Friedrich Merz in der traditionellen Sommerpressekonferenz den Fragen der Hauptstadtjournalisten stellt. Die nächste reguläre RegPK gibt es am Freitag, 17. Juli, um 11:30 Uhr. Bis dahin wünschen wir eine schöne Woche!